VisIMon

Vernetztes, interaktives System zur Überwachung der Blasenspülung

Die DITABIS AG führt zusammen mit den Projektpartnern Albert-Ludwigs-Unversität Freiburg, Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik sowie der Lohmann & Birkner Software Solutions GmbH aus Berlin ein Förderprojekt durch. Die Gesamtzuwendung beträgt 2,2 Mio. EURO. Die Laufzeit ist von Februar 2018 bis Oktober 2020.

Motivation

Patientinnen und Patienten erhalten nach Operationen an Blase, Prostata oder Nieren standardmäßig eine kontinuierliche Dauerspülung der Blase, um Komplikationen durch Blutgerinnsel zu vermeiden. Die Spülung sollte ständig überwacht werden, was jedoch im klinischen Alltag nicht zu leisten ist.

Ziele und Vorgehen

Das Ziel von VisIMon ist es, eine bessere Patientenversorgung bei gleichzeitiger Entlastung des Personals durch eine automatisierte Überwachung der Spülung zu erreichen. Im Projekt wird ein kleines, am Körper getragenes Modul entwickelt, welches den Spülvorgang mit unterschiedlichen Sensoren überwacht. Das System soll sich nahtlos in bestehende Abläufe einfügen lassen. Durch den Zusammenschluss interdisziplinärer Partner aus Industrie und Forschung sollen die notwendigen Sensoren und Schnittstellen entwickelt und zu einem effektiven System vereint werden. Dabei soll moderne Kommunikationstechnologie neue Konzepte ermöglichen, bei denen die Komponenten des Systems drahtlos miteinander kommunizieren, über nutzerfreundliche, interaktive Schnittstellen Daten zur Verfügung stellen und sich durch die Nutzer steuern lassen.

Innovationen und Perspektiven

Alleine in Deutschland gibt es mehr als 200.000 Anwendungen im Jahr, die von VisIMon profitieren können. Die Lösungen des Projektes können nicht nur zur medizinischen Versorgung beitragen, sondern auch wirtschaftlich attraktiv sein.


VisIMon

Bild: Herr Schober


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